Susana Reberdito

retratosusana2021opt

Susana Reberdito (*1962, San Sebastián)

Die Ausstellung Tempest ist inspiriert von Shakespeares gleichnamigem Theaterstück und dieses Argument dient als Vorlage, um sich mit dem Thema Meer zu beschäftigen. Die baskische Künstlerin, die in Deutschland lebt, sehnt sich nach dem Kantabrischen Meer, und es ist nicht das erste Mal, dass es in ihrem Werk auftaucht. Mit der aktuellen Tempest-Serie geht sie aber noch weiter, denn sie ist voller Dramatik. Wenn wir in früheren Werken ein Meer in friedlicher Atmosphäre sahen, mit harmonischen Farbpaletten und gewundenen Rhythmen, sind jetzt die Farben intensiviert, ebenso wie die Rhythmen der Wellen und die ganze Bewegung im Allgemeinen. Die Palette erweitert sich auf Schwarz und bei den Kompositionen setzt Reberdito in einigen Werken andere Mittel ein, wie z.B. das Bild im Bild, um die Szene hervorzuheben, sowie eine große Vielfalt an Formaten. 

Die Künstlerin studierte von 1980 bis 1984 in Santander (Spanien) Zeichnen und Malen in den Ateliers von Xesús Váquez und Esteban de la Foz. Sie begann 1982 mit ihrem Studium der Kunstgeschichte und schloss es 1988 an der Universidad Autónoma in Madrid ab. Im Anschluss besuchte Reberdito „Workshops für zeitgenössische Kunst“ im Círculo de Bellas Artes in Madrid. Von 1990 bis 1992 lebte und arbeitete sie in den Vereinigten  Staaten und absolvierte Kurse als Doktorandin bei Don  Demouro, Ed Wilson und Angelo Ippolito an der State University of New York. In den darauffolgenden Jahren, 1994-1996, absolvierte sie mehrere unabhängige Studien in Druckgrafik bei Joan Barbará an der Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca. Seit 1995 lebt und arbeitet Susana Reberdito in Baden-Württemberg.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Mehr Infos hier

Ich stimme zu