Susana Reberdito: Stillleben - Lautleben

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SUSANA REBERDITO

Stillleben - Lautleben

bis zum 20. März 2020

Die Ausstellung der baskischen Künstlerin Susana Reberdito (*1962, San Sebastian) zeigt einen schönen Kontrast zwischen zwei ihrer Serien: zum einen ihre ganz neuen skulpturalen Stillleben und zum anderen die spektakulären und sonoren Gemälde der Serie Meeresrauschen. Die Vitalität dieser Künstlerin zeigt sich in all ihren Werken, mit einem mutigen Pinselstrich und einer großen Meisterschaft in Form und Farbe. Als Liebhaberin von Großformaten und der Verwendung von Alltagsgegenständen als Motiv überdimensioniert sie diese, bis sie ihren ursprünglichen Charakter verlieren und für den Betrachter eine neue Natur erhalten.

In der Meeresrauschen-Serie gibt es ein unendliches Spiel der Wellenlinie, die Künstlerin verwendet sie, um die Energie ihres Kantabrischen Meeres, die Schönheit des Lichts und die Harmonie der Farbenspiele zu zeigen. Farbe wird zu einem emotionalen Vehikel, in dem die Künstlerin Leidenschaft, Überraschung und Emotion vermittelt und uns zu kontemplativen Aktivitäten einlädt. Ordnung und Chaos vermischen sich, ebenso wie Spontanität und Reflexion.

Die Stillleben-Serie, die in allen Formaten und Variationen im bildnerischen Bereich so viel geleistet hat, wird nun farblos und in Form von Reliefs präsentiert. Die Linie ist jetzt der einzige Protagonist und führt die Künstlerin zu ihrem ehrgeizigen Ziel. Mit Schwarz, als einzige Farbe, zeichnet sie ihre bekannten Blumen- oder Fruchtmotive in die Luft, die nun einen neuen plastischen Wert erhalten: Ein Spiel der Kontraste, zwischen Licht und Schatten. Es entstehen sehr interessante Reliefs, mit denen die Künstlerin die Malerei aus den Grenzen des Rechtecks herauslöst.

In ihrem kontinuierlichen Experimentierprozess arbeitet Reberdito mit neuen Zeichenwerkzeugen und präsentiert auch ihre Arbeiten mit dem iPad. Diese waren der Zwischenschritt vom Malen zum Relief. Die neuen Experimente auf diesem Gebiet haben sie zu einer Synthese geführt, die langsam wächst und der Künstlerin neue Herausforderungen stellt , die sie zur Dreidimensionalität geführt haben. Sie fühlt sich mit den neuen Medien wohl und die neue skulpturale Facette ergänzt ihre bisherige bildliche Arbeit.

Ihre Laufbahn war sehr international. An der University of New York City studierte sie bei Don Demouro, Ed Wilson und Angelo Ippolito. In Madrid hatte sie die Möglichkeit, unter anderem mit Soledad Sevilla oder Juan Navarro Baldeweg zu arbeiten. Ein Aufenthalt in Tokio eröffnete ihr eine andere plastische Welt und auf Mallorca konnte sie die Welt des Druckens mit Joan Barbará bei der Stiftung Pilar y Joan Miró erlernen.

Die Ausstellung führt daher durch einige Stationen, ihrer internationalen Laufbahn. Ihre Werke sind weltweit in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Verpassen Sie die Ausstellung nicht!

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